Vater und Sohn

Vater und Sohn


Hallo, ich bin Aaron und arbeite mit Begeisterung und Leidenschaft an meinen ersten Kinofilm!

Ich bin 27 Jahre alt, habe beim NDR eine Ausbildung als Mediengestalter gemacht und bin nun als Kameramann, Videojournalist und Fotograf tätig. Ich liebe das Reisen. Erleben ist für mich alles.  

Seit Jahren bin ich mit meinem Vater in den großen Naturlandschaften unterwegs gewesen, von dem ich wohl die „Fernsucht“ geerbt habe – und den Wunsch, Erfahrungen zu machen, die wir im gewohnten Alltag niemals machen würden. Meistens waren wir zu Fuß unterwegs, „in einer Geschwindigkeit, in der die Seele Schritt hält“, so sagt mein Vater jedenfalls, den es schon seit seinem siebzehnten Lebensjahr immer wieder in die Welt hinausgezogen hat, wo er in Wüsten, Wäldern und Bergen unterwegs war. Natürlich zu Fuß.

Manchmal werde ich gefragt: Geht das überhaupt – mit dem eigenen Vater auf Reisen? – Das geht! Trotz mancher Schwierigkeit haben wir erfahren, dass das gemeinsame Unterwegssein tatsächlich funktioniert, wenn man Lust hat, etwas zusammen zu erleben, wenn man aufeinander zugeht – und wenn man vor allem Spaß daran hat, unterschiedliche Herausforderungen gemeinsam zu bewältigen, ob in der Sahara, in Schottland, Spanien oder auf einer monatelangen Wanderung über die Alpen und durch Italien. Um sich näherzukommen und sich besser kennenzulernen, ist eine gemeinsame Reise manchmal genau das Richtige. Denn – vielleicht gibt es nichts Wichtigeres als dass gemeinsame Erleben.

 

Und nun waren wir zusammen in Ostafrika – in Tansania. Auf den Spuren meines Opas, der dort 1988 unterwegs war und sich seinen Lebenstraum erfüllt hat: Die Besteigung des Kilimandscharo.

10 Jahre nach dem Tod meines Opas sind wir aufgebrochen und ich war unglaublich aufgeregt, als wir nach Afrika starteten. Zum ersten Mal wollte ich einen Film über unsere Wanderung durch das Land der Massai und den Aufstieg zum Kraterrand des Kilimandscharo drehen. Oft war ich hin- und hergerissen, hatte auch Zweifel, ob alles klappen würde. Denn ich wollte diese Reise so intensiv wie möglich erleben und spüren, alles in mich aufnehmen – und dennoch genügend Zeit haben, um die richtigen Momente im Film festzuhalten.

All dass, unter einen Hut zu bekommen, war nicht immer einfach. Denn es gab Tage voller Anstrengung und Schwäche, an denen ich meinen inneren Schweinehund überwinden musste. Was mir half, war die Begeisterung und die Lust, um mit der Kamera tolle Bilder einzufangen.

Jetzt, nach unserer Rückkehr aus Afrika, habe ich tatsächlich alles im „Filmkasten“ und sitze am Schneidetisch, bin ganz happy, dass ich so viele spannende und herrliche Bilder mit der Kamera und auch in meinem Kopf sammeln konnte.

Für mich ist es ein Film geworden der traumhaften Landschaften zeigt, wundervolle Begegnungen festhält und eine Abenteuerliche Reise dokumentiert, die drei Generationen Verbindet - über den Tod hinaus.

Ich hoffe, dass ich mit meinem Film eure Begeisterung und euer Fernweh wecken kann.


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